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Mai 2010

Privatisierung der WISUTEC Umwelttechnik GmbH -
Pressemitteilung, Chemnitz 18. Mai 2010

att05903_1.jpgChemnitz. Die bundeseigene Wismut GmbH verkauft ihre Tochtergesellschaft WISUTEC Umwelttechnik GmbH an die G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH mit Sitz in Freiberg/Sachsen.

Im Jahr 2002 wurde die WISUTEC Umwelttechnik GmbH als Tochterunternehmen der Wismut GmbH gegründet, um das in der Uranerzbergbausanierung der Wismut erworbene Know-how im internationalen Maßstab flexibel und kundenorientiert zu vermarkten.  Der Verkauf der WISUTEC an einen am Markt führenden Partner war dabei von Anfang an erklärtes Ziel des Bundes und der Wismut GmbH. Dies konnte mit G.E.O.S. in Form eines starken und traditionsreichen sächsischen Unternehmens realisiert werden.

WISUTEC hat sich mit seinen gegenwärtig 31 Mitarbeitern zu einem am Markt etablierten Unternehmen entwickelt, das für bergbaunahe Dienstleistungen, Verfahrenstechnik und Wasserbehandlung, Datenmanagement, Strahlenschutz und Management radioaktiver Stoffe mit starker internationaler Ausrichtung steht.

G.E.O.S. gehört auf den Gebieten Bergbau, Energie, Umwelt und Infrastrukturentwicklung zu den führenden Ingenieurunternehmen in Deutschland und im Ausland.

Die Kontinuität der Kundenbeziehungen und die Qualität der Leistungen von WISUTEC ist gesichert. Im Verbund mit G.E.O.S. wird sich die Leistungsfähigkeit durch Synergien und Bündelung von Ressourcen deutlich verstärken.


Frank Wolf
Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Wismut GmbH

 
Oktober 2009

Regeneration uranbeladener Harze aus der Trinkwasserbehandlung

WISUTEC hat ein Verfahren zur Regeneration von uranbeladenen Harzen aus der Trinkwasserbehandlung entwickelt, bei dem die anfallenden uranhaltigen Konzentrate einer Verwertung und die regenerierten Harze der Trinkwasseraufbereitung zugeführt werden. Um dieses Verfahren wie geplant am Standort Königstein der Wismut GmbH großtechnisch einzusetzen und eine entsprechende Anlage zu errichten, sind belastbare Abschätzungen zu Harzmengen aus den Trinkwasserwerken im In- und Ausland sowie zur zeitlichen Entwicklung dieser Mengen erforderlich. Erst nach Vorliegen einer Prognose zu den Mengen kann die Gesamtanlage dimensioniert und einige der Verfahrensschritte in großtechnischem Maßstab entwickelt und umgesetzt werden. Seitens der Genehmigungsbehörden wurde die Genehmigungsfähigkeit des Verfahrens bestätigt, Nebenbestimmungen und zusätzliche Anforderungen an die Verwertung der Konzentrate sind jedoch noch festzulegen.

In Anbetracht der Unsicherheit der Prognosen zur Marktentwicklung, des daraus folgenden Anpassungs- und Entwicklungsbedarfs sowie der noch ausstehenden gutachterlichen Bewertung der Uranverwertung in der Niederlassung Königstein der Wismut GmbH können für die Annahme von Harzen durch WISUTEC aktuell keine verbindlichen Preise kalkuliert werden. Die Angabe von Preisen sowie die Annahme der Harze erfolgen, wenn alle erforderlichen Informationen vorliegen.

 
Juni 2009
Die Wismut GmbH veröffentlicht am 04.06.2009 im Amtsblatt der Europäischen Union die Offerte zum Verkauf der WISUTEC.
 
Mai 2009

Das Konsortium WISUTEC – C&E wurde mit der Sanierungsplanung und Erstellung eines "Environmental Project Briefs" für die Tailingsverunreinigungen am Luanshya River (Zambia) beauftragt.

 WISUTEC ist auf der von der UNDP organisierten Regionalkonference “Uranium Tailings: Local Problems, Regional Consequences, Global Solution” (Bishkek/Kyrgyzstan, 21-24 April 2009) vertreten. Dabei wird auch das von WISUTEC gemeinsam mit ENCONET und Stoller bearbeitete Projekt "Assessment of Remediation Needs for the Uranium Tailings in Central Asia" vorgestellt. Die Teilnahme an der Veranstaltung unterstreicht die Stellung des Unternehmens in Mittelasien.

WISUTEC (im Joint Venture mit Geoconsult, Salzburg) erhält letzte Genehmigung zur Umlagerung von Tailings in Mailuu Suu, Kyrgyzstan von der kirgisischen Umweltbehörde. Damit kann die Ausführung dieses unter internationaler Beobachtung stehenden Projektes der Umlagerung von Tailings Pond (TP) 3 auf der linken Seite des Mailuu Suu auf den TP 6 am rechten Ufer des Mailuu Suu beginnen.

 
Januar 2009
WISUTEC arbeitet für das kirgisisch-russische Unternehmen KGRK auf dem Gebiet der Rückgewinnung von Wertstoffen aus früheren Urantailings am Standort Kara Balta (Nordkirgistan) zusammen.
 
Dezember 2008

WISUTEC erhält Auftrag für Studie zur Inventarisierung von NORM/TENORM (Industrien, Arbeitsplätze und Rückstände) und Erstellung von gesetzlichen Regelungen/Verordnungen für NORM/TENORM in Bulgarien (Konsortium mit Fugro-HGN und IAF Radioökologie GmbH)

WISUTEC erhält Auftrag für die Untersuchung von NORM/TENORM-Arbeitsplätzen/Rückständen sowie zur Erstellung von gesetzlichen Regelungen/Verordnungen für NORM/TENORM in den Ländern Albanien, Bosnien-Herzegovina, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien. (Konsortium mit Fugro-HGN, IAF Radioökologie GmbH, BfS/Bundesamt für Strahlenschutz)

 
November 2008
Studie zur Inventarisierung von NORM/TENORM (Industrien, Arbeitsplätze und Rückstände) und Erstellung von gesetzlichen Regelungen/Verordnungen für NORM/TENORM in Rumänien vorfristig erfolgreich abgeschlossen. (Konsortium mit HGN GmbH). Damit wurde der Grundstein für mehrere Anschlußaufträge in Südosteuropa auf dem Gebiet der natürlichen Radioaktivität gelegt.
 
Richtigstellung zum Artikel "Rückschlag für Wiedergeburt des Bergbaus im Erzgebirge"

(Freie Presse, 26.02.2009)
WISUTEC wird in der Freien Presse vom 26.02.2009 nicht ganz korrekt mit den Worten zitiert, die weitere Erkundung der Lagerstätten in Pöhla sei "vorläufig gestoppt". Korrekt muss es heißen, dass die Feldarbeiten im Rahmen der Aufsuchungserlaubnis verschoben wurden.

 
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